Benjamin und Sarah bei der Jugendhallen DM PDF Drucken E-Mail
Wettkämpfe
Geschrieben von: Johannes Gathen   
Sonntag, den 16. Februar 2014 um 22:11 Uhr

Deutsche Jugendhallenmeisterschaften
Sarah Schmidt läuft Hallenbestzeit

Die besten jugendlichen Leichtathleten Deutschlands trafen sich am Wochenende zum Höhepunkt der Hallensaison im Sindelfingen. Der Glaspalast war Austragungsort der Deutschen Jugendhallenmeisterschaften. Mönchengladbach war dabei durch die beiden Nachwuchstalente Sarah Schmidt und Benjamin Weßling (beide LAZ/TSN) vertreten. Für die beiden 17-jährigen waren  die Wettkämpfe  schwierig und verliefen nicht immer ganz wie erhofft.

Mittelstrecklerin Sarah Schmidt präsentierte sich am Samstag im 800-m Vorlauf in ausgezeichneter Form. Sie startete im letzten der drei Vorläufe. Die ersten Beiden waren schon schnell, so dass die Läuferinnen wussten, dass sie für das Erreichen des Endlaufs eine gute Zeit laufen mussten. Somit ergriff Sarah vom Rennbeginn an die Initiative und zog das Feld mit hohem Tempo auseinander. Auf den letzten 100-m musste sie zwar noch zwei Konkurrentinnen passieren lassen, beendete den Vorlauf aber in persönlicher Hallenbestzeit von 2:10,49 min. Dies reichte sicher zum Erreichen des Endlaufes der besten 8 (von 24 gestarteten Läuferinnen). Keine 24 Stunden später stand dann am Sonntag der Endlauf auf dem Programm.  Dies war ein völlig anderes Rennen. Alle Läuferinnen hatte schon schnelle Zeiten zu Buche stehen. Entsprechend eng ging es auf den ersten Runden zu und Sarah war gezwungen, viel auf der zweiten Bahn zu laufen. Auf der Schlussrunde fehlte dem jungen Lauftalent dann ein wenig die Kraft. Sie beendete als Achte in 2:13,67 min. ihre Hallen-DM.

Sprungtalent Benjamin Weßling schnürte am späten Nachmittag des ersten Wettkampftages seine Sprungspikes. Gemeinsam mit den besten 11 jugendlichen Weitspringern dieses Winters ging er in den Wettkampf. Doch diesmal fand der 17-jährige Rheydter nicht richtig in den Wettkampf.  Die richtige Anlaufgestaltung wollte einfach nicht gelingen. Er kam nicht auf die maximale Geschwindigkeit und sprang somit jedes Mal vor dem Absprungbalken ab. Am Ende des Vorkampfes standen für ihn 6,81 m zu Buche. Damit belegte er Rang 9 und verpasste knapp den Endkampf.  Nun gilt es für Benjamin, sich auf die Sommersaison vorzubereiten und dort mit der Grundlage der guten Winterarbeit weiter gute Wettkämpfe mit weiten Sprüngen zu zeigen.