Paula und Fabian holen NRW-Tittel PDF Drucken E-Mail
Wettkämpfe
Geschrieben von: Johannes Gathen   
Sonntag, den 05. Februar 2017 um 22:55 Uhr

NRW Meisterschaften
Titel für Paula und Fabian

Das Wochenende stand für die Leichtathleten im Zeichen der Regionalmeisterschaften. In Leverkusen fanden für die Mönchengladbacher Athleten die NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften statt. Und die konnten hier mit TOP Leistungen überzeugen. Paula Schneiders (LAZ/TSN) sicherte sich über 800-m in der U18 in neuer Bestzeit von 2.18,53 min. ebenso den goldenen Meisterwimpel wie Fabian Strehlau (LAZ/TSN) im Speerwurf der U20 mit neuer Bestweite von 66,84 m.

Für eine kleine Überraschung sorgte bei den erstmals ausgetragenen NRW-Hallenmeisterschaften am Samstag Paul Schneiders. Das noch 15-jährige Lauftalent hatte einen Medaillenplatz im Visier, dass es dann am Ende souverän zum Meistertitel reichte würde war angesichts der schnellen Konkurrenz nicht zu erwarten. War sie doch nur mit der viertbesten Zeit der Fünf angetretenen Läuferinnen gemeldet – mit deutlichem Abstand zu den Besten. Das Rennen ging mit 32,5 sec. auf der ersten Runde auch schnell los. Paula hielt sich dabei an Position drei mit direktem Kontakt zur Spitze auf. Die zweite Runde wurde naturgemäß etwas ruhiger (34,5) und das Feld lag immer noch dicht zusammen. In der dritten Runde wurde das Tempo dann noch etwas ruhiger – zu ruhig für Paula. Bei 500-m wurde es ihr zu „ruhig“, sie übernahm mutig die Führung und erhöhte das Tempo wieder. Das Feld folgte konnte aber Paulas Tempo auf den letzten 200-m nicht mehr folgen. Mit einer starken Schlussrunde sicherte sie sich in neuer Bestzeit von 2:18,53 min den NRW-Titel und den goldenen Meisterwimpel.

Zuvor schnürte Anne Schmitz (LAZ/MTV) ihre Spikes und stellte sich im 60-m Hürdensprint der U18 der Konkurrenz. Sie musste im dritten Vorlauf ran und erwischte hier einen guten Start und kam gut ins Rennen. An der zweiten Hürde kam dann allerdings etwas aus dem Rhythmus, da die neben ihr laufende Athletin stürzte. Dadurch verlor sie etwas ihre Geschwindigkeit, die sie zwischen den Hürden nicht mehr aufnehmen konnte. Am Ende kam sie mit 9,80 sec. nah an ihre Bestleistung heran.

In NRW-Winterwurf wollte Speerwerfer Fabian Strehlau seine derzeitige Form testen und sehen, wie gut die Würfe mit dem neuen Wettkampfspeer – ab diesem Jahr muss er mit dem 800-g schweren Männerspeer statt dem 700-g Jugendspeer werfen – schon gehen. Das Einwerfen verlief vielversprechend und den ersten Wurf beförderte Fabian direkt auf 66,84 m. Das bedeutete Bestweite mit dem 800-g Speer. Doch leider schmerzte danach der Ellbogen. Daher verzichtete er auf den zweiten Versuch und warf erst im dritten Durchgang wieder. Aber die Schmerzen im Ellbogen waren zu groß. Er konnte nicht mehr richtig abwerfen und brach den Wettkampf nach dem dritten Durchgang ab. Seine Weite aus dem ersten Versuch reichte ihm zum Gewinn des NRW-Titels und des goldenen Meisterwimpels. Dies war allerdings nur ein kleiner Trost. In Leverkusen erhielt Fabian für seinen lädierten Ellbogen eine erste physiotherapeutische Behandlung. Nun wird er zu Hause zunächst abklären lassen, ob er sich eine ernste Verletzung zugezogen hat.


 

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