Serienweise Bestleistungen und Normerfüllungen PDF Drucken E-Mail
Wettkämpfe
Geschrieben von: Johannes Gathen   
Donnerstag, den 25. Mai 2017 um 22:33 Uhr

Christi-Himmelfahrts-Sportfest Köln
Serienweise Bestleistungen und Normen

Das war ein Wettkampf nach Maß für die jungen Athletinnen und Athleten des LAZ Mönchengladbachs. Beim Christi-Himmelfahrts-Sportfest in Köln stellten die von Johannes Gathen trainierten Nachwuchsathleten bei jedem ihrer Neun Starts persönliche Bestzeiten auf und qualifizierten sich für die Landes-, NRW- oder sogar für die Deutschen Jugendmeisterschaften.

Den Auftakt machten die 800-m Läufer Jan Ole Schneiders in der U20 und Nick Kämpgen in der U18 (beide LAZ/TSN). In dem gemeinsamen Rennen sortierten sich beide direkt an Position zwei und drei ein. Die erste Runde gingen sie in einem schnellen aber kontrollierten Tempo (knapp unter 59 sec.) an. Bei 500-m übernahm dann Nick die Führung und hielt das Tempo hoch. Jan Ole folgte ihm ein drei vier Metern Abstand. Eingangs der Zielgeraden schloss Jan Ole dann auf und die beiden lieferten sich einen starken Zweikampf bis auf die Ziellinie. Hier lag Nick in 1:58,63 min. knapp vor Jan Ole mit 1:58,80 min. Beide liefen damit erstmals unter 2 Minuten und unterboten die Normen für die LVN- und NRW-Meisterschaften. Nick unterbot außerdem die U18-Norm für die Deutschen Meisterschaften in Ulm. Im zweiten Zeitlauf ging dann Noah Wollgast (U18 – LAZ/TSN) an den Start. Auch er zeigte ein couragiertes Rennen. Noah finishte in persönlicher Bestzeit von 2:20,20 min. und bestätigte damit seine schon im Training gezeigte aufsteigende Form.

Als nächsten standen die weibliche Jugend für ihr 800-m Rennen am Start. Mit dabei die 16-jährige Paula Schneiders (LAZ/TSN). Hier zu Beginn direkt ein hohes Tempo angeschlagen. Paula ging mutig in der Spitzengruppe mit und überstand nach 150-m schadlos ein kleines „Gerangel“ um die Positionen. Die fünfköpfige Spitzengruppe mit Paula passierte die 400-m Marke nach 66 Sekunden. An Position 3-4 liegend  hielt Paula bei dem nach wie vor hohem Tempo Blickkontakt zur Spitze. Auf den letzten 150-m konnte sie sich auf den zweiten Platz vorarbeiten, denn sie auch im Schlussspurt nicht mehr hergab. Mit 2:14,90 min. verbesserte Paula ihre bisherige Bestzeit um fast 4 Sekunden. Gleichzeitig unterbot sie nicht nur die Norm für die LVN und NRW Meisterschaften sondern auch recht deutlich die Norm für die Deutschen U18 Meisterschaften (2:18,20 min.).

Am späten Nachmittag gingen nun die Sprinter/innen an die Startlinie. Auch hier konnten die LAZ Athleten überzeugen. In der U20 zeigte sich Julian Geiger (LAZ/TVO) stark verbessert. Zuerst lief er im 100-m Sprint mit 11,63 sec. so schnell wie noch nie und unterbot damit die A-Norm für die LVN Meisterschaften. Knapp zwei Stunden später ging er dann noch über die 200-m an den Start. Obwohl er das Gefühl hatte, keine richtige Kraft mehr in den Beinen zu haben, spulte er die halbe Stadionrunde so schnell runter, wie noch nie. Mit 23,41 sec. unterbot er deutlich zum ersten Mal die „24 Sekunden-Grenze“. Damit qualifizierte er sich ebenfalls für die LVN Meisterschaften und verpasste die NRW-Norm (23,40) nur um einen Wimpernschlag.

Stark verbessert zeigte sich auch die junge U18-Sprinterin Anne Schmitz (LAZ/MTV). Zuerst verbesserte sie sich im 100-m Sprint auf 13,21 sec. Damit drückte sie ihre bisherige Bestzeit um eine halbe Sekunde. Knapp zwei Stunden ging auch sie mit leicht müden Beinen zum ersten Mal an den 200-m Start. Bei ihrem Premiererennen über die halbe Stadionrunde konnte sie gleich in starken 27,36 sec. überzeugen. Über beide Strecken unterbot sie die A-Normen für die LVN Meisterschaften.

In Fahrt kommt auch so allmählich Langsprinterin Jolina Schmitz (LAZ/TSN). Die ersten Saisonwettkämpfe musste sie noch krankheitsbedingt pausieren und ihr Saisoneinstieg am letzten Samstag in Aachen (200-m in 26,18 sec.) war noch nicht dass, was sie sich vorstellte. In Köln konnte dann aber auch Jolina mit einer neuen Bestzeit glänzen. Im 200-m Rennen der U20 steigerte sie sich als Vierte auf starke 25,79 sec. Die Normen für die LVN- und NRW-Meisterschaften waren damit abgehakt. Und selbst die DM-Jugend-Norm (25,50 sec.) ist auf der für die 400-m Spezialistin eigentlich zu kurzen Strecke nicht weit weg.


 

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